Übersichtsplan

Übersichtsplan

Übersichtsplan

Kräutergarten Übersichtsplan

1. Tafel: Hautverletzungen, Entzündungen, Stauchungen 2. Tafel: Leber- und Gallenbeschwerden 3. Tafel: Rheuma und Gicht 4. Tafel: Fieber, Erkältung und Atemwegsprobleme 5. Tafel: Magen- und Darmbeschwerden 6. Tafel: Nervenleiden, Unruhe und Schlafstörungen 7. Tafel: Nieren-, Blasen- und Harnwegserkrankungen 8. Tafel: Herz-, Kreislauf- und Gefäßerkrankungen 9. Tafel: Frauenleiden

Gliederung der Kräuterpflanzung nach den häufigsten Anwendungsgebieten

  1. Hautverletzungen, Entzündungen und Stauchungen
  2. Leber- und Gallenbeschwerden
  3. Rheuma und Gicht
  4. Fieber, Erkältung und Atemwegsprobleme
  5. Magen- und Darmbeschwerden
  6. Nervenleiden, Unruhe und Schlafstörungen
  7. Nieren-, Blasen- und Harnwegserkrankungen
  8. Herz-, Kreislauf- und Gefäßerkrankungen
  9. Frauenleiden

Der Kräutergarten als Bestandteil des Thermal-Heilkräuter-Zentrums wurde im Frühjahr 2007 auf einer 1400 qm großen Fläche zwischen der Kurparkhalle und der Zschopau errichtet.

Zwei geschwungene Wege unterteilen das Gelände in drei Abschnitte. Kräuterbeete, die mit verschiedenen Sträuchern, Kräutern und Blumenzwiebeln bepflanzt wurden, liegen nahe der Kurparkhalle. Vorbild sind bunt bepflanzte Beete, wie man sie aus vielen Kräuter- und Bauerngärten kennt. Im mittleren Abschnitt zwischen den beiden Hauptwegen wachsen Kräuter in Blöcken aus jeweils einer Art wie in Feldern des erwerbsmäßigen Kräuteranbaus. Auf den Flächen zur Zschopau befinden sich Kräuterwiesen. Als Vorbild dienen hier natürliche Wiesen, wie sie auch im Erzgebirge wachsen.

Es kommen vorrangig winterharte Stauden und Halbsträucher zur Anwendung, die im Sommer von einjährigen Pflanzen und Kübelpflanzen ergänzt werden.

Allen Pflanzen wird eine heilende Wirkung zugeschrieben. Thematisch wurden sie nach neun verschiedenen Anwendungsgebieten geordnet.

Hier im Kräutergarten wachsen neben heimischen Arten auch solche, die aus anderen Gegenden Mitteleuropas, dem Mittelmeerraum, aus Asien oder Nordamerika stammen. Abhängig von den Standortansprüchen wurde der Boden unterschiedlich vorbereitet und das Mulchmaterial gewählt. Kräuter mit höherem Nährstoff- und Feuchtigkeitsbedarf erhielten mehr Kompost und wurden mit Rindenhäcksel gemulcht. Alle anderen Kräuter wachsen am heimatlichen Standort auf trockenen, schuttreichen Böden. Deren Pflanzflächen wurden entsprechend mit Splitt aus Leubsdorfer Gneis oder Ostrauer Kalk gemulcht. Ein Vorteil des Mulchens mit Splitt gegenüber der Verwendung von Rindenhäcksel besteht darin, dass die Abdeckung sehr lang hält und dass der Boden nicht versauert. Der Leubsdorfer Gneis als heimischer Stein wurde außerdem als Material für Mauern und Findlinge eingesetzt.

Nördlich und südlich der beiden Hauptwege heben Sitzmauern das Gelände leicht an und ermöglichen es auch älteren oder behinderten Besuchern, die Kräuter problemlos zu betrachten, anzufassen und zu riechen.

Drei Sitzplätze laden zum Verweilen ein. Davon wurde einer mit einem Pavillon überdacht, der als Informationszentrum dient und die Möglichkeit bietet, Pflanzen zu trocknen. Der zweite Sitzplatz erhielt als zusätzliche Attraktion einen Quellstein. Das darüber fließende Wasser symbolisiert das natürliche Heilmittel von Thermalbad Wiesenbad. Im dritten wächst zwischen dem Plattenbelag am Boden ein Duftrasen aus verschiedenen mattenbildenden Kräutern, der barfuß auch betreten werden darf.

Den Abschluss zur Zschopau bildet eine Hecke aus verschiedenen Sträuchern, deren Laub, Rinde und Früchte in der Heilkunde Anwendung finden. Dazu zählen Schwarzer Holunder, Weißdorn, Sanddorn, Schlehe, Himbeeren, Brombeeren sowie verschiedene Wildrosen und Weiden.

Es handelt sich insgesamt um einen Informations-, Schau- und Nutzgarten, der sich harmonisch in den Kurpark mit seiner entspannenden Atmosphäre einfügt.

Franziska Nestler, Dipl.-Ing. Landschaftsarchitektur, Mai 2007

Diese Seite weiterempfehlen: